Maria breit den Mantel aus

Musik des 16. und 17. Jahrhunderts von Mutter und Sohn

gesungen und auf historischen Instrumenten gespielt
von den Dresdner Stadtpfeifern

Sonntag, 2. September, 16.30 Uhr
Kirche Mariä Himmelfahrt Dresden, Wittenberger Str. 88a

Die Dresdner Stadtpfeifer spielen Renaissancemusik und Werke des Frühbarock aus der Zeit zwischen 1460 und 1700. Die Musik erklingt in historischer Aufführungspraxis – gesungen und gespielt auf Instrumenten alter Bauart: auf Posaunen alter Mensur, Zinken, Renaissanceflöten, Gamben, Barockgitarre und einer kleinen Orgel.

Ende des 14. Jahrhunderts entstand der Beruf der Stadtpfeifer: Städtisch angestellte Musiker mit Aufgaben im öffentlichen Raum und in der Kirchenmusik. 1420 stellte auch der Rat der Stadt Dresden erstmals drei Musiker an. In den folgenden Jahrhunderten wuchs die Zahl und die musikalische Qualität der Stadtpfeifer, bis das Ensemble um 1900 in ein Sinfonieorchester umgewandelt wurde. In Dresden gibt es seit 2008 die historischen Dresdner Stadtpfeifer wieder. Sie erkunden musizierend die Geschichte städtischer Musiker seit dem ausgehenden Mittelalter.

In ihrem Konzert spielen und singen die Dresdner Stadtpfeifer Musik von Heinrich Schütz, Martin Luther, Michael Praetorius und anderen Komponisten der Renaissance und des Frühbarock – Musik zu den biblischen Berichten über Maria aus Nazareth. Die Dresdner Stadtpfeifer geben einen Eindruck, wie diese Musik im 16. und 17. Jahrhundert möglicherweise geklungen hat.

www.stadtpfeifer.com

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