Notwendige Terminverschiebungen im 1. Halbjahr 2020

Am 26. März hat sich unser Bischof Heinrich Timmerevers mit einem Hirtenbrief grundsätzlich zu verschiedenen liturgischen Fragen in der Corona-Zeit und sowie zu den anstehenden Terminplanungen für größere Festlichkeiten geäußert. Die darin enthaltenen Regelungen sind nicht schön, aber im Blick auf die allgemeine Situation leider zu erwarten und vernünftig. Wir bitten für alle diese teilweise schmerzlichen Entscheidungen um Verständnis.

Der Bischof geht davon aus, dass öffentliche Gottesdienste frühestens wieder in der zweiten Jahreshälfte möglich sein werden.

Davon sind in unserer Verantwortungsgemeinschaft außer den Kar- und Ostertagen zunächst die für den 25. April geplanten Firmungen betroffen. Diese müssen auf den Herbst verschoben werden. Geeignete Termine dafür müssen noch gefunden werden. Dabei wollen wir versuchen, für Striesen und Johannstadt zwei unterschiedliche Tage zu finden, damit Jugendliche gegebenenfalls einen Ausweichtermin zum Wechseln haben, da ja der Herbst in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sehr voll sein wird und dann sicher viele Termine übereinanderliegen werden.

Dasselbe gilt für die Erstkommunionen, die unseren drei Gemeinden für den 10. bzw. den 17. Mai geplant waren. Auch dafür müssen neue Termine in der zweiten Jahreshälfte gefunden werden, möglichst an drei verschiedenen Sonntagen (notfalls auch Samstagen).

Und ebenso sind Festgottesdienst und Festwoche anlässlich unserer Pfarreigründung betroffen, welche nicht zum geplanten Termin 7.-14. Juni stattfinden können. Die juristische Neugründung wird dennoch am 7. Juni vollzogen, so dass es ab diesem Datum die neue Pfarrei „St. Elisabeth“ geben wird, nur eine äußere Feier ist nicht möglich. Diese möchte Bischof Timmerevers zu gegebener Zeit nachholen. Auch die bereits in großen Teilen gut vorbereitete Festwoche soll entsprechend später stattfinden.

Wenn voraussichtlich bis Ende Juni keine gottesdienstlichen Versammlungen stattfinden können, werden wir überlegen müssen, wie es mit den sehr kurzfristig erstellten und zunächst bis Ende April vorgesehenen Livestream-Gottesdiensten weitergehen soll, ebenso gilt das für alle Bereiche des Gemeindelebens. Dabei werden wir immer wieder kurzfristig auf neu unverhoffte Entwicklungen reagieren müssen. Vor allem müssen wir auch unsere älteren Gemeindeglieder im Blick behalten, die derzeit von vielen Kommunikationsmöglichkeiten abgetrennt sind.

Insgesamt werden wir als Gemeinden diese Krise nur meistern, wenn wir mit viel Gottvertrauen, nüchternem Verstand, Empathie füreinander und viel Kreativität gemeinsam im Sinne Jesu unterwegs sind.

Pfrarrer Michael Gehrke

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