Wer Gott hat, dem fehlt nichts

Exerzitien im Alltag 2020

„Nada te turbe, nada te espante
Nichts änstige dich, nichts erschrecke dich.
Wer Gott hat, dem fehlt nichts.
Allein Gott genügt.“

So beschreibt Teresa von Avila in ihrer zweiten Lebenshälfte ihre Erfahrung mit Gott. Bis dahin ist sie einen langen Weg des Suchens und Betens gegangen. Das kann uns ermutigen, auch einen Weg des Suchens und Betens zu gehen. Die Exerzitien im Alltag können dabei eine Hilfe sein.

Was sind „Exerzitien im Alltag“? Sie laden ein zu einer „Auszeit“ sein, sich im Alltag für eine kleine Spanne der Zeit aus dem Ablauf von Arbeit, Beschäftigung, Aktivitäten… herauszunehmen. In dieser „Auszeit“ wird die Aufmerksamkeit gelenkt auf die Grundlage unseres Lebens: die Beziehung zu Gott.

Was bedeutet das konkret? Gestaltungselemente sind:

  • tägliche persönliche Zeit der Besinnung und des Gebetes (20 – 30 Minuten) – dazu gibt es jeweils Hinweise und Unterlagen
  • täglich 10 Minuten Rückschau auf den Tag
  • wöchentliche Treffen (ca. 1,5 Std.) zum Erfahrungsaustausch und zur Einführung in die neue Woche

Es besteht auch die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit einem Mitglied des Begleitungsteams.

Um diese Exerzitien sinnvoll mitmachen zu können, ist die Teilnahme von Beginn bis Ende erforderlich. Sie sind herzlich eingeladen.
Am 11., 18., 25. März, und 01. April 2020, jeweils 19.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr

Ort:
Gemeinderäume der Pfarrei Mariä Himmelfahrt,
Wittenberger Str. 88a, 01277 Dresden
Straßenbahnhaltestelle: Pohlandplatz

Kosten:
Für die Unterlagen zu den Exerzitien wird um eine Kostenbeteiligung von € 5,00 gebeten.

Begleitung der Exerzitien: Pfr. Laurenz Tammer und Hedwig Schüttken

Anmeldung wird schriftlich erbeten bis 25. Februar 2020 an das Pfarramt Mariä Himmelfahrt, Tzschimmerstr. 22, 01309 Dresden

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Patronat der zukünftigen Pfarrei

Die Gemeinden haben gewählt: Die zukünftige Pfarrei der aktuellen Verantwortungsgemeinschaft Johannstadt-Striesen-Zschachwitz wird unter dem Patronat der Heiligen Elisabeth von Thüringen stehen.

Alle Details zum Wahlergebnis sind auf unserer VG-Webseite zu finden.

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RKW 2019 – Nicht nur die Kinder waren in ihrem Element

Schon das Bild auf dem Plakat, dem Lieder- und Materialheft machte mich neugierig. Was sind das nur für Typen – diese vier Gestalten? Im Anspiel zum Tagesbeginn wurden die vier Tiere lebendig; der Windhund Ronaldo, Wasserratte Ruth, Florian, der Feuersalamander und das Erdmännchen Terra. Jede/r Spieler/in war gut an ihrem Outfit und dem kleinen Attribut zu erkennen, was sie immer mitbrachten. Irgendwo war Platton, der Pinguin, von welchem von Anfang an die Rede war. Alle trafen sich erst am letzten Tag und sie stellten fest, wie gut sie sich während der Suche nach Platton ergänzten, weil sie sich in ihrem Element gut auskannten, egal ob mit einer guten Spürnase oder die Erkenntnis, wie wichtig Feuer in der Dunkelheit ist. Das Erdmännchen kannte sich mit Essbarem, was sich einfach in der Natur finden lässt, gut aus und die Wasserratte, deren Element Wasser ist. Auch für den Pinguin DAS Element.

Es war einfach herrlich, den vier (eigentlich fünf) Freunden zuzuhören. Ebenso interessant war es für mich, zu hören, was die einzelnen Gruppen über die vier Elemente in Erfahrung brachten. Es gibt tolle Geschichten, interessante Sprichwörter und bemerkenswerte Gedanken, die ausgetauscht wurden – bis hin zu der Erkenntnis, dass Platton so etwas wie ein Philosoph ist. Nun stand für die Kinder die Frage im Raum, was eigentlich ein Philosoph ist? Einer der Fragen stellt, die viele Menschen eben nicht stellen – zum Beispiel nach dem tieferen Sinn der Elemente, mit denen wir täglich zu tun haben oder was es heißt, in seinem Element zu sein.

Nun ist die RKW schon wieder Geschichte. Vieles klingt sicher nicht nur in mir nach. Es war wieder eine sehr schöne Zeit, mit vielen Erlebnissen in und um die Kirche, unterwegs am und in der Briesnitz, als wir Wasser und Erde intensiver erforschten.

Wieder einmal darf ich allen danken, die dabei waren, die geholfen haben an vielen Stellen, allen, die an uns gedacht und gespendet haben, die Kuchen gebacken und uns auf irgendeine Weise unterstützt haben. Ein besonderes Erlebnis war dann auch die Übernachtung – in diesem Jahr für die Großen in der Versöhnungskirche; danke auch den Gastgebern dort.

Jetzt habe ich nur noch den Wunsch: Fühlen oder hören Sie doch mal in sich hinein, wo Sie in Ihrem Element sind? Und erzählen sie es den Kindern, wenn sie gefragt werden.

Ihre Carola Kube

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